Wann Aktien verkaufen? - Aktien verkaufen limit erklärt

Wann Aktien verkaufen erklärt

 NaDie Frage „Wann Aktien verkaufen?“ ist wohl eine der meist gestellten Fragen an der Börse. Als langfristiger Investor ist diese aber mit „Nur in Ausnahmefällen“ zu beantworten.

Wer sich als extremer Buy and Hold Investor sieht, wird nicht einmal darüber nachdenken je Aktien zu verkaufen. Verfechter anderer Strategien sehen dies aber sicherlich anders.

Im Optimalfall weiß man bei dem Kauf einer Aktie, was einen wieder zu einem Verkauf bewegen müsste. Wird eine klare Strategie verfolgt, passt diese Aktie vielleicht irgendwann nicht mehr in das Schema, sodass ein Verkauf unabdingbar ist.

Grund dafür könnten sich ständig verschlechternde Kennzahlen sein. Wer gründlich analysiert, traut beispielsweise etwas Elementarem wie dem Management des Unternehmens nicht mehr. Nachfolgend gibt es eine Anleitung zu Aktien verkaufen Limit.

Die Frage „Wann Aktien verkaufen?“ stellt sich aber auch zurecht, wenn Aktien besser laufen, als sie eigentlich sollten. Der Kurs des Unternehmens ist einfach heißgelaufen und fernab von jeglicher Realität. Selbst als langfristiger Investor kann es hier Sinn ergeben, geringe Teile der eigenen Position abzugeben um entweder in günstigere Aktien zu investieren oder bei der nötigen Korrektur wieder einzusteigen.

Kann man Aktien immer verkaufen?

In der Regel kann man Aktien immer verkaufen. Dies ist jedoch nur während der Handelszeit der jeweiligen Börse, also meistens nur werktags, von morgens bis abends möglich.

Je höher das Handelsvolumen, desto schneller können diese verkauft werden. Unbekannte Aktien werden nur wenige Male am Tag gehandelt, größere Mengen können eventuell nur teilweise oder mit größeren Abschlägen verkauft werden.

Es gibt aber den Sonderfall, dass bei einer besonders negativen News der Handel kurze Zeit ausgesetzt werden kann. In diesem Zeitraum können keine Aktien verkauft werden, anschließend ist der Handel aber wieder freigeben und die Aktien können verkauft werden.

Ein weiterer Sonderfall ist ein möglicher Aktiensplit oder Aufspaltung eines Unternehmens in mehrere. Die meisten Broker brauchen wenige Stunden, um alle Umstellungen vorzunehmen.

Aktien verkaufen Limit Order erstellen

Hier ist eine Aktien verkaufen Limit Order von Netflix als Beispiel aufgeführt. Diese Order bezieht sich auf die elektronische Börse New Yorks „Nasdaq“. Deswegen wird der Kurs auch in Dollar angegeben, die Aktie wird also in der USA gekauft.

Links sehen wir, dass der Reiter hier auf Verkaufsorder steht. Unabhängig der Transaktion muss noch die Anzahl der Aktien angegeben werde, die bewegt werden sollen. Rechts daneben ist zu sehen, wie lange die Aktien Verkaufsorder aktiv bleiben soll.

In unserem Fall gilt diese nur für einen Tag, sie kann aber auch auf unbefristete Zeit erhoben werden. Unter der Kennzeichnung als Verkaufsorder ist angegeben, dass es sich um die besagte Aktien verkaufen Limit Order handelt.

Rechts daneben ist das festgelegte Limit zu sehen. Wenn der Aktienkurs gleich oder höher als dieses Limit ist, wird die Order ausgeführt und die Aktien verkauft. Darunter ist die Anzahl der Aktien, die verkauft werden sollen, aufgeführt.

Aktien verkaufen Limit erklärt

In der Ecke unten rechts ergibt sich schließlich das Produkt aus Aktienanzahl und angegebenem Limit Preis. Anschließend wird die Order abgeschickt. Wird die Transaktion fällig, fallen in der Regel Transaktionskosten an. Diese setzen sich aus einer kleinen Pauschale sowie einem geringen Prozentsatz zusammen. Werden Anteile nun zu ihrem Preis angeboten, wird die Order aktiviert, Aktien zu ihrem Depot hinzugefügt und die Transaktionsgebühr abgezogen.

Neben der Limit-Order gibt es noch die Market oder Stop-Loss Limit Order. Bei der Market Order muss kein Limit Preis angeben werden. Die gewünschte Anzahl Aktien wird zum aktuellen Marktpreis verkauft. Ein Stop Loss Order ist dagegen ein Verkauf, der erst ausgeführt wird, wenn die Stop-Loss Grenze erreicht wird. Kommt es zur Berührung dieser Grenze, wird die gewünschte Anzahl an Aktien automatisch zum nächsten Marktpreis abgestoßen.

Dies kann aber auch gefährlich werden, da bei einem Crash so plötzlich ganz viele Verkäufe sowie Stopp Loss Orders zusammenkommen, sodass die eigene Aktie am Ende zu einem Marktpreis verkauft wird, der deutlich unter dem angegebenen Limit liegt.