Anleihen und Risiko einfach erklärt - Was sind Anleihen?

Anleihen einfach erklärt Handy
  • Risiko der Anlage: gering
  • Liquidität der Anlage: hoch
  • Benötigtes Geld: sehr hoch

Aktuelle Investmenteinschätzung: Zu schwache Rendite

Passendes Zitat zu Anleihen: „Wer gut essen will, kauft Aktien; wer gut schlafen will, kauft Anleihen.“ Warren Buffet

Auf dieser Seite werden Anleihen einfach erklärt. „Was sind Anleihen?“ ist eine viel gestellte Frage, das diese weit weniger populär als Aktien sind. Anleihen, auch Obligationen genannt, werden von Unternehmen oder Staaten zur Geldbeschaffung herangezogen. Bei Anleihen handelt es sich um Wertpapiere, die zu einem festen Zinssatz (Kupon) über eine bestimmte Laufzeit verzinst werden.

Eine Anleihe wird dabei in Höhe des Nennwertes herausgegeben. Diesen Betrag bekommen Sie am Ende der Laufzeit zurück. Die Tilgung erfolgt also erst am Ende. Da Anleihen an der Börse gehandelt werden, können Sie auch vor Laufzeitende verkauft werden. Dies kann je nach Zinspolitik oder Entwicklung der Bonität des Unternehmens über oder unter dem Betrag des Nennwerts erfolgen (Kurswert).

Der Kurswert ist in Prozent angegeben, wobei 100 % dem Nennwert entsprechen. Für die endgültige Berechnung der Rendite kann jedoch nicht einfach der Kupon verwendet werden. Sinkt der Kurswert, steigt die jährliche Rendite. Grundsätzlich gilt: Je schlechter die Bonität, umso niedriger aktuell die Zinsen und je länger die Laufzeit, desto höher die Rendite und das Risiko.

Anleihen funktionieren also wie Kredite, die öffentlich handelbar sind. Der Herausgeber wird zum Schuldner und der Käufer zum Gläubiger. Welche Arten, Hintergründe, Chancen und welches Anleihe Risiko besteht, wird in den nächsten Abschnitten geklärt.

Welche Anleihen gibt es?

Obwohl Anleihen weitaus in der Öffentlichkeit weitaus unbekannter als Aktien sind, ist der dazugehörige Markt etwa dreimal so groß wie der Aktienmarkt und damit auch größer als das weltweite Bruttoinlandsprodukt. Anleihen gelten im Vergleich als risikoärmere Wertpapiere und können an der Börse gekauft und verkauft werden.

Im Gegensatz zu Aktien wird man bei einer Obligation Gläubiger, der nicht direkt das unternehmerische Risiko trägt und bei einer Insolvenz vor einem Eigenkapitalgeber ausgezahlt wird. Jedoch gibt es nicht nur Unternehmens- und Staatsanleihen. Da der Markt sehr groß ist, gibt es verschiedene Arten von Anleihen und dementsprechend auch unterschiedliche Risiken. Trotzdem können Anleihen einfach erklärt werden. Hier ein Überblick der wichtigsten Anleihen:

Unternehmensanleihen

Für Investitionen und weiteres Wachstum benötigen Unternehmen Geld zu Finanzierung. Ein populärer Weg ist dafür die Ausgabe einer Anleihe. Das Unternehmen erhöht so sein Fremdkapital und damit seine Verbindlichkeiten, verliert dafür aber nicht an Entscheidungsmacht durch neue Anteilseigner.

Bei der Ausgabe wird über das Volumen, die Stückelung, die Laufzeit und die Verzinsung entschieden. Dabei handelt es sich in der Regel mindestens um zweistellige Millionenbeträge, wobei auch Anleihen in Milliardenhöhe nicht unüblich sind.

Die Stückelung entscheidet, wie viele Anleihen es zu dem Emissionsvolumen gibt. Viele Anleihen fangen dabei erst ab 1000 Euro an. Auch die Laufzeit kann nur wenige Jahre oder mehrere Jahrzehnte betragen. Der Zinssatz richtet sich nach der Bonität und den finanziellen Möglichkeiten des Unternehmens. Dabei gilt: Je kürzer die Laufzeit einer Anleihe und je schlechter die Bonität und die finanziellen Mittel sind, desto höher ist die zu erwartende Rendite und das Risiko.

Staatsanleihen

Mit Sicherheit haben Sie mitbekommen, dass kaum ein Land schuldenfrei ist. Staaten nutzen wie Unternehmen ebenfalls gerne Fremdkapital. Für die Finanzierung neuer Projekte leihen sich auch Staaten Geld vom weltweiten Kapitalmarkt zu einem festen Zinssatz. Dabei wird kein Sonderrecht eingeräumt, auch Staaten unterliegen einem Kreditrating, zu dem sie Anleihen ausgeben können

Staatsanleihen von wirtschaftlich starken Staaten wie Deutschland oder der USA gelten zu den sichersten Anleihen überhaupt. Stark verschuldete Länder wie Griechenland oder Venezuela bieten dagegen aufgrund einem sehr hohen Risiko einer Pleite, auch eine hohe Rendite. Ähnlich zu Unternehmensanleihen verfügen Staatsanleihen über variable Laufzeiten von wenigen Monaten bis zu mehreren Dekaden.

Eine Besonderheit gibt es dennoch: Staatsanleihen müssen nicht zwingend festverzinslich sein. Floating Rate Notes kalkulieren die jährliche Geldentwertung in ihre Zinszahlungen mit ein. Ziel ist es hier, den Gläubiger vor einem Inflationsrisiko zu schützen und bei steigender Inflation dementsprechend höhere Zinszahlungen zu erhalten.

Junkbonds

Staaten und Unternehmen mit einem schlechten Kreditrating bergen ein hohes Risiko einer Pleite. Liegt ein Kreditrating von „BB“ oder schlechter vor, werden diese USA typisch als „Junkbonds“ bezeichnet. Aufgrund der geringen Bonität und den geringen finanziellen Mitteln in Kombination zahlen die Ausgeber hohe Zinsen an die Gläubiger.

Diese Hochzinsanleihen sind deshalb renditestark, gleichzeitig aber auch risikoreich für Gläubiger und Herausgeber. Denn bereits angeschlagene Staaten und Unternehmen profitieren sicherlich nicht davon, zusätzlich noch hohe Zinszahlungen leisten zu müssen.

Nachrangige Anleihen

Diese Art der Anleihe verfügt über ein erhöhtes Risiko, da zunächst andere Anleihen, Kredite oder Verbindlichkeiten des Unternehmens getilgt werden, ehe Sie an der Reihe sind. Für dieses erhöhte Risiko können Sie eine erhöhte Rendite erwarten. Diese Anleihen werden speziell von Unternehmen aus dem Finanzsektor wie Banken, Fintechs oder Versicherungen ausgegeben.

Wandelanleihen

Hierbei handelt es sich um komplexe Wertpapiere, welche teils Aktien und, teils Anleihen sind. Je nach Verhältnis tendieren diese im Verhalten eher zu einer Seite. Einzigartig ist auch die Möglichkeit, zu einem bestimmten Kurs Wandelanleihen in Aktien umzutauschen. Aufgrund der Komplexität sollten Anfänger einen großen Bogen um Wandelanleihen machen.

Pfandbriefe

Pfandbriefe bieten eine Art Gegenpol zu Nachrangigen Anleihen. Sie besitzen zusätzliche Sicherheiten im Fall einer Insolvenz des Unternehmens. Kommt es zum Unternehmenskonkurs, werden Immobilienkredite frei, die mit zusätzlichem Kapital die entsprechenden Pfandbriefe besichern.

Damit geht ein geringeres Risiko zu herkömmlichen Unternehmensanleihen und damit auch einer geringeren Rendite einher. Auch hierbei handelt es sich aber um eher komplexer Finanzprodukte, die man als Anfänger nicht favorisieren sollte.

Hintergründe einer Anleihe einfach erklärt

Worum es sich bei einer Anleihe handelt, haben wir bereits im ersten Abschnitt geklärt. Dennoch betrachten viele Anleihen als sehr komplexe Wertpapiere. Dabei können Anleihen einfach erklärt werden. Im Folgenden klären wir die wichtigsten Fachbegriffe und prüfen, wie diese Wertpapiere sich am Markt verhalten.

Nennwert und Kurswert

Der Nennwert bezeichnet den Betrag der Anleihe, der am Laufzeitende vom Herausgeber zurückgezahlt wird. Er ist der Quotient aus Volumen und Stückelung der Anleihe. Diese Stückelung ist oft nicht so ausgeprägt wie bei Aktien, sodass viele Anleihen erst ab einem Nennwert von 1000 Euro anfangen. Der Kurswert bildet dagegen den Nennwert in Prozent ab.

Ein Kurs von 100 % der Anleihe entsprechen dabei exakt dem Nennwert. Eine Anleihe mit 105 % Kurswert wäre demnach 5 % mehr als der Nennwert wert. Solche Kurssteigerungen oder Kursverluste lassen sich meist durch steigende Zinsen oder Bonitätsveränderungen erklären, worauf später noch genauer eingegangen wird.

 

Laufzeit

Die Laufzeit einer Anleihe gibt an, zu welchem Zeitpunkt die Rückzahlung des Herausgebers in Höhe des Nennwerts erfolgt. Langfristige Anleihen verfügen dabei in der Regel über eine höhere Rendite, als kurzfristige Bonds.

 

Rendite und Kupon

Bei Anleihen handelt es sich um fest verzinste Wertpapiere, deren jährliche Zinszahlungen Kupon genannt werden. Dieser Kupon bleibt in seiner Höhe über die gesamte Laufzeit der Anleihe gleich. Der Kupon darf aber nicht mit der Rendite verwechselt werden.

Teilt man den Kupon durch den Kurswert der Anleihe, ergibt das die jährliche Rendite. Solange Nennwert und Kurswert nahezu übereinstimmen, ist der Unterschied zwischen Kupon und Rendite also noch marginal. Je höher jedoch der Kurswert notiert, desto geringer ist die jährliche Rendite.

Anleihenhandel an der Börse

Anleihen haben den größten Finanzmarkt der Welt. In der Öffentlichkeit ist der Anleihenmarkt dagegen recht unbekannt. Dies liegt mitunter auch an der relativ geringen Stückelung einer Anleihe, sodass verstärkt institutionelle Anleger und Banken angesprochen werden.

Aufgrund dessen einzelne Anleihen meist erst ab 1000 Euro erworben werden können, gibt es auch die Möglichkeit in bestimmte Fonds, die viele verschiedene Anleihen halten, zu investieren.

So vermeiden Sie als Kleinanleger einen prozentual hohen Anteil in ein Wertpapier investieren zu müssen und senken zudem dass Risiko eines Zahlungsausfalls.

Für diese erhöhte Diversifikation werden die Fondstypischen jährlichen Gebühren fällig, die Ihre Performance mindern.

Was sind Anleihen

Liquidität beim Wertpapierhandel

In jedem Falle sollten Sie aber auf die Liquidität und damit das Handelsvolumen der Anleihe oder des Anleihenfonds achten. Falls Sie kurzfristig Geld benötigen oder von einem erhöhten Kurswert durch vorzeitigen Verkauf profitieren wollen, ist eine hohe Liquidität von Vorteil. Je nach Anleihe oder Fond gibt es hier große Unterschiede. Pauschal gesagt bringen besonders liquide Anleihen eine geringere Rendite, bei einem Fonds hängt das von der individuellen Performance ab.

Anleihe Regeln - Vier Grundsätze für ein Investment

Bonität des Schuldners

Ob Sie in finanzstarke Länder oder Unternehmen investieren, ist letztendlich Ihnen überlassen. Da Anleihen den stabileren Teil Ihres Portfolios darstellen, sollten Sie aber auf Junkbonds verzichten.

Ihr Schuldner sollte maximal über eine Bonität von BBB verfügen, da ab dann die Ausfallwahrscheinlichkeit in einer Rezession stark ansteigt. Eine hohe Rendite ist mit Aktien deutlich einfacher zu erwirtschaften.

Renditeaspekt

Auch bei einer risikoarmen Anlage soll die Rendite nicht ausbleiben. Deshalb sollten Sie Anleihen, die deutlich über Ihrem Nennwert liegen, meiden.

Ziel sollte es zumindest sein, Anleihen zu finden, deren Rendite über der Inflationsrate (ca. 2 %) liegt. Idealerweise beträgt der Kupon also 2%+. Mit ein wenig Glück kann diese durch Kursgewinne weiter erhöht werden.

Portfolioaspekt

Von Natur aus sind Fremdkapitalgeber einem geringeren Risiko als Eigenkapitalgeber ausgesetzt, da diese bei Erträgen zuerst bedient werden. Deshalb ist auch eine geringere Rendite zu erwarten.

Als renditeorientierter Investor sollten Sie deshalb nur in geringen Teilen in Anleihen investiert sein.

In einem heißlaufenden Aktienmarkt kann es beispielsweise Sinn ergeben seinen Anleiheanteil schrittweise zu erhöhen, ehe nach einem Crash wieder stark Aktien bevorzugt werden.

Anleihevolumen

Achten Sie darauf vorwiegend Anleihen mit einem hohen Anleihevolumen zu kaufen. Falls Sie liquide werden möchten, muss sonst verstärkt mit Abschlägen gerechnet werden.

Als Richtwert dient hier ein Volumen von 1 Milliarde Euro. Eine einzelne Anleihe ist meistens so gestückelt, dass diese bei 1000 € pro Stück beginnt.

Bedenken Sie zusätzlich, dass je größer die Stückelung ist, desto mehr Wertpapiere auch im Umlauf sind.

Welches Anleihe Risiko besteht?

Bonitätsrisiko

Das offensichtlichste Anleihe Risiko für Kursbewegungen sind Bonitätsänderungen. Anfangs wird der Schuldner einer Anleihe in der Regel von einem der drei großen Ratingagenturen Standard and Poor`s, Moodys oder Fitch auf die eigene Bonität geprüft. Dabei wird zwischen Anlagewürdigen und spekulativen Anleihen unterschieden. Insgesamt gibt es neun verschiedene Kreditstufen, die zur Differenzierung noch mit „+“ oder „-“ versehen werden können:

Kommt es nun zu fehlenden Einnahmen, Konjunkturschwächephasen oder erhöhten Schulden, wirkt sich das negativ auf die Bonität eines Unternehmens oder Staates aus. Im schlimmsten Fall muss das Kreditrating erhöht werden. Dadurch sinkt der Kurs, währenddessen die Gläubiger aufgrund des erhöhten Risikos eine erhöhte Rendite fordern.

 

Kreditratings nach Fitch für Länder:

AAA: Schuldner höchster Bonität

AA: Sichere Anlage, längerfristig etwas schwerer einzuschätzen

A: Sichere Anlage, sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten

BBB: Durchschnittlich gute Anlage. Bei Verschlechterung der Gesamtwirtschaft ist aber mit Problemen zu rechnen

Differenzierung zu spekulativen Anleihen

 BB: Spekulative Anlage. Bei Verschlechterung der Lage ist mit Ausfällen zu rechnen

B: Hochspekulative Anlage. Bei Verschlechterung der Lage sind Ausfälle wahrscheinlich

CCC: Nur bei günstiger Entwicklung sind keine Ausfälle zu erwarten

CC: Hohes Risiko von Zahlungsausfällen

C: Nahe Zahlungsausfall/Insolvenz

Anleihe Risiko erklärt

Währungsrisiko

Da der Anleihenmarkt in den Vereinigten Staaten noch deutlich größer ist, liegt es nahe sich auch dort nach Anleihen umzusehen. Hier gibt es ein sogenanntes Währungsrisiko, da amerikanische Anleihen in Dollar ausgegeben werden. Fällt der Dollar gegenüber dem Euro plötzlich, ist Ihre Anleihe anschließend weniger wert und die Rendite geschrumpft.

Aus einem gegenteiligen Effekt könnten Sie dagegen eine erhöhte Rendite erzielen. Da Euro und Dollar zu den sichersten Währungen der Welt gehören, fallen diese Effekte in der Regel in kurzer Zeit kaum ins Gewicht. Bei einer Anleihe mit einer Laufzeit von 5 Jahren und mehr können Schwankungen jedoch ins Gewicht fallen, insbesondere wenn es sich um kleinere Währungen wie beispielsweise den Lira handelt.

Zinsrisiko

Jedoch führen nicht nur Währungsschwankungen zu Veränderungen des Kurswerts. Entscheidend ist auch die wirtschaftliche Entwicklung als Auswirkung auf den Leitzins. Kommt es unerwartet zu einem dynamischen Wachstum der Weltwirtschaft, sinken in der Regel die Kurse von Anleihen, während die dazugehörige Rendite steigt.

Dies geschieht, weil bei starkem Wirtschaftswachstum Zinserhöhungen prognostiziert werden. Kommt es zur Anhebung des europäischen oder amerikanischen Leitzinses, wird Sparen auf dem Festgeld oder Tagesgeldkonto wieder attraktiver. Gläubiger von Anleihen wollen vergleichsweise sichere Anlagen mit Renditen, sodass die allgemeine Nachfrage nach Anleihen sinkt und deshalb die Kurse fallen.

Interessanterweise kann man auch von Zinssenkungen profitieren. Dadurch steigen nämlich die Kurse der Anleihen, die dann mit einem Profit verkauft werden, was in den letzten durchaus eine erfolgreiche Strategie war.

Inflationsrisiko

Ein weiteres Anleihe Risiko ist der Anfang einer unerwartet steigenden Inflation, die besonders auf langfristige Anleihen große Auswirkungen hat. Einerseits kann die Geldentwertung so stark zunehmen, dass die jährliche Rendite der Anleihe unter dieser Marke liegt und der Gläubiger real eigentlich Geld verliert.

Dadurch verliert die Anleihe an Attraktivität und die Nachfrage nimmt ab. Dies führt zusätzlich zu sinkenden Kursen, sodass bei einem Verkauf noch Kursverluste einzubuchen sind. Kommt es unerwartet zu einer Deflation, gibt es einen gegenteiligen Effekt.

Welche Chancen bieten Obligtionen?

Obligation aus Korrelationsgründen

Anleihen, auch Obligation genannt, eignen sich gut für die Depotbeimischung, da diese als eigene Assetklasse anders als beispielsweise Aktien reagiert. Kommt es nun zu großen Schwankungen, können diese durch Assetstreuungen verringert werden. Aktuell ist jedoch Vorsicht bei dem bisherigen Verhalten von Anleihen geboten.

Während es vor der Jahrtausendwende noch üblich war, das Anleiherenditen steigen, wenn Aktienkurse sinken, gibt es solch eine negative Korrelation in den letzten Jahren immer weniger. Aktuell tendiert der Markt zu einer schwach positiven Korrelation zwischen Aktien und Anleihen. Fallen die Aktienkurse, sinken Anleiherenditen nur minimal.

Auschüttung eines beständigen Cashflows

Anleihen zeichnen sich durch ihre festen Zinszahlungen, Kupon genannt aus. Diese sind regelmäßig und fest datiert, weshalb so immer wieder Cash aus der Anlage fließt, ohne das eine Transaktion getätigt werden muss. Dies führt zu einer verbesserten Liquidität und einer erhöhten Planungssicherheit.

Festverzinsliche Wertpapiere als verzinste und risikoarme Anlage

Anleihen gehören nicht nur zu den beständigeren Anlagen, sondern bergen auch ein vermindertes Risiko. Sie werden zum Fremdkapitalgeber, der in der Ausschüttungsstruktur einer Firma immer vor dem Eigenkapitalgeber bedient wird. Für die geringere Rendite können Sie also auch eine sichere Anlage erwarten.

Die zu erwartenden Zinsen sind Ihnen also relativ sicher. In Kombination mit den geringen Schwankungen führt dies sicherlich zu ruhigerem Schlaf als dem eines Aktionärs. In der Gewissheit Ihr Geld so auch nach Inflationsabzug ohne Sorgen verzinsen zu können, macht Anleihe zu einer Interessanten Assetklasse.