Warren Buffet | Biografie, Fakten und Börsenweisheiten

Börsenweisheiten Warren Buffet

1. Warren Buffet ist ein Sparfuchs und kein Anhänger gesunder Ernährung

Warren Buffet ist als Milliardär sehr sparsam. Er frühstückt jeden Tag für etwa 3 Dollar bei McDonalds und trinkt mehrere Dosen Coca-Cola pro Tag.

2. Er kaufte schon als Kind Aktien

Warren Buffet kaufte bereits als Kind mit elf Jahren drei Aktien der Cities Service für je 38 Dollar. Er verkaufte mit einem kleinen Gewinn, kurz darauf stiegen die Papiere jedoch auf je 200 Dollar an, sodass Buffet erste Lehren ziehen konnte.

3. Der Milliardär spendet viel

Warren Buffet hat bisher etwa 25 Milliarden seines Vermögens gespendet. Langfristig sollen bis zu 99 % seines Vermögens gespendet werden.

4. Buffet liest sehr viel

Der Investor liest bis zu 500 Seiten und etwa 5 Stunden täglich mehrere Tageszeitungen, Magazine, Geschäftsberichte und Biografien.

5. Als Jugendlicher reicher als viele Erwachsene

Buffet verdiente als Zeitungsbote 175 Dollar monatlich (2300 heute). Zudem verkaufte er Kleinigkeiten und war umgerechnet 53000 Dollar schwer.

Die Biografie von Warren Buffet

Warren Edward Buffet wurde am 30. August 1930 im amerikanischen Bundesland Nebraska in Omaha als Sohn eines Brokers geboren. Der junge Buffet bekam dabei schon früh Einblicke in die Arbeit seines Vaters und investierte bereits in der Schulzeit in Aktien. 1942 zog es die Familie nach Fredricksburg in Virginia, da sein Vater ins US-Repräsentantenhaus gewählt wurde.

Nach Beendigung der Schule studierte Buffet an der Wharton School und der Unisversity of Nebraska. Besonders prägend war aber seine Zeit an der Columbia University in New York, wo er 1951 seinen Master in economics erhielt. Der junge Warren schaute dabei besonders zu seinem Mentor Benjamin Grahamm der Dozent an der Columbia war und heute als „Vater der Fundamentalanalyse“ ist, auf.

1952 heiratete er Susan Thompsen, die ihm drei Kinder schenkte. An sein Studium anschließend war er von 1954 bis 1956 bei Grahams Investmentfirma, die direkt an der New Yorker Wallstreet lag, beschäftigt. Anschließend hatte Warren Buffet genug Erfahrungen gesammelt und gründete am 1. Mai 1956 mit 25 Jahren seine erste Firma „Buffet Partnership“ in Omaha.

1965 kaufte er die Firma Berkshire Hathaway auf, die als neue Investmentholding dienen sollte. Seine Strategie wird dabei als „Buffetologie“ bezeichnet und zielt darauf ab, unterbewertete Aktien zu finden und diese, solange zu halten, bis ihr eigentlicher, intrinsischer Wert sich auch an der Börse durch Kurssteigerungen bemerkbar macht. Bis ins Jahr 1969 erzielte er dabei eine durchschnittliche Jahresrendite von 29,5 Prozent.

Zu seinem Portfolio gehörten bereits damals Unternehmen wie American Express, Coca Cola, Gilette, Mc Donalds, Walt Disney oder die Zeitung Washington Post. Zu einem seiner besten Investments der 90er Jahre zählt ohne Frage Coca Cola, das mit seinen Produkten entgegen der Erwartungen anderer hervorragend in Asien und Europa expandieren konnte.

1991 sanierte er die marode Investmentbank Salomon Brothers und schaffte durch seine Interims Präsidentschaft wieder Vertrauen bei den Kunden. 1992 wurde Buffet für seine bis dato bereits beeindruckende Laufbahn belohnt und in die American Academy of Arts and Sciences berufen. Als bekennender Gold Kritiker überraschte er die Welt 1997 durch den Aufkauf von 20% des gehandelten Silbers, was sich in ansteigenden Preisen ebenfalls als lohnenswerte Investition herausstellte.

Etwa zur selben Zeit gelang ihm mit der General RE Corporation, einem globalen Rückversicherer, eine weitere große Übernahme. Inzwischen hatte Buffet durch kluge Investments extrem viel Geld eingenommen. Auf seinem Vermögen von über 30 Milliarden Dollar baute er während der 2000er Jahre eine gleichnamige Stiftung für Geburtenkontrolle und gegen Atomwaffen auf.

Darauf heiratet Buffet ein zweites Mal und nahm am 30. August 2006 mit 76 Jahren Astrid Menks als Ehefrau an. Gleichzeitig verkauft er seit 2006 in regelmäßigen Abständen Berkshire Hathaway Aktien, um Geld zu spenden. Währenddessen wuchs sein Vermögen weiter an, sodass er 2004 mit 42,9 Milliarden den ersten Platz der reichsten Menschen nur knapp verfehlte, 2008 wurde er von Forbes mit 62 Milliarden US Dollar aber schließlich zum reichsten Mann der Welt gekürt.

2009 wurde er Mitglied de „American philosophical society“, die einst von Benjamin Franklin 1741 gegründet wurde. Im Jahr darauf startete Warren Buffet mit seinem langjährigen Freund Bill Gates die Kampange „The Givining Pledge“, die Reiche dazu animieren soll, einen Großteil ihres Geldes zu spenden. 2011 wurde er mit der „Presidential Medal of Freedom“, eine der beiden höchsten zivilen Auszeichnungen für außerordentliche Leistungen, ausgezeichnet. 2020 landete er mit einem Vermögen von 85,4 Milliarden Dollar auf Platz der reichsten Menschen.

10 Börsenweisheiten nach Warren Buffet

Regel eins lautet: Nie Geld verlieren. Regel zwei lautet: Vergesse nie die Regel Nummer eins.

 

Kaufen Sie billig, verkaufen Sie nie!

 

Kaufe nie eine Aktie, wenn du nicht damit leben kannst, dass sich der Kurs halbiert.

 

Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.

 

Nicht der Preis, sondern der Wert einer Anlage ist maßgeblich.

 

Preis ist was du zahlst, Wert ist was du bekommst.

 

Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.

 

Die Frage, wie man reich wird, ist leicht zu beantworten.

 

Kaufe einen Dollar, aber bezahle nicht mehr als 50 Cent dafür.

 

Value Investing ist simpel, aber nicht einfach.

 

Warum soll ich die zweitbeste Aktie kaufen, wenn ich die beste haben kann?

 

Ich denke nie darüber nach, was die Börse machen wird. Ich weiß nicht, wie man die Börse oder die Zinsen oder die Konjunktur vorhersagen kann. Und ich habe keine Ahnung, ob die Börse in zwei Jahren höher oder tiefer stehen wird.

 

Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen.

 

Ich denke nicht darüber nach, ob ein Markt nach oben oder nach unten geht. Ich kümmere mich nur darum, ob ich ein Unternehmen zu einem akzeptablen Preis kaufen kann. Ich sehe mich nicht als Teil eines Bullenmarkts, sondern als Teilhaber an wunderbaren Firmen. Ich muss zu einem Preis kaufen, der mich glücklich macht.

 

Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde. Ich suche Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten überzeugt bin.

 

Glücklicherweise gibt es mehrere Wege, die zum Finanzhimmel führen.

 

Investieren ist kein Spiel, in dem derjenige mit einem IQ von 160 diejenigen mit einem IQ von 130 schlägt. Vernunft ist wesentlich.

 

Reich wird, wer in Unternehmen investiert, die weniger kosten, als sie wert sind. Ich versuche nie, mit Aktien Geld zu verdienen.

 

Ich kaufe in der Überzeugung, dass die Börse am nächsten Tag auch für fünf Jahre schließen könnte.

 

Es ist besser ungefähr recht zu haben, als sich tödlich zu irren.

 

Es herrscht Klassenkampf, meine Klasse gewinnt, aber das sollte sie nicht.

 

Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert.

 

Es ist schmerzlich auf soviel Geld zu sitzen. Aber noch schmerzlicher ist es, etwas Dummes damit anzustellen.

 

Zeit ist der Freund von wunderbaren Unternehmen und der Feind von mittelmäßigen Unternehmen.

 

Man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren!

 

Wenn die Geschichte alle Antworten lieferte, würde sich die Forbes-400-Liste der Reichsten der Welt aus Bibliothekaren zusammensetzen.

 

Zeit ist der Freund von wunderbaren Unternehmen und der Feind von mittelmäßigen Unternehmen.

 

Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

 

Solange unsere Investments in jedem Jahr 15 Prozent zulegen, mache ich mir um Quartalszahlen keine Sorgen.

 

Wer keine Fehler macht, hat es sich nur zu einfach gemacht.

 

Der erste Test, wie gut das Management ist, besteht in einer hohen Eigenkapitalrendite.

 

Die Zukunft ist niemals klar: Schon für ein bisschen Gewissheit muss man einen hohen Preis zahlen. Unsicherheit ist deshalb der Freund von Langfrist-Investoren.

 

Wie erkennt man, wann man am besten Aktien kauft: „Die Tatsache, dass Leute gierig, ängstlich und töricht sind, lässt sich sehr wohl voraussehen. Nicht jedoch in welcher Reihenfolge.

 

Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt.

 

Betrachten Sie die Schwankungen des Aktienmarktes als Ihren Freund und nicht als Ihren Feind. Profitieren Sie von der Torheit Anderer, statt an ihr teilzunehmen.

 

Konzentrieren Sie Ihre Investments. Wenn Sie über einen Harem mit vierzig Frauen verfügen, lernen Sie keine richtig kennen.

 

Solange unsere Investments in jedem Jahr 15 Prozent zulegen, mache ich mir um Quartalszahlen keine Sorgen.

 

Wenn die Preise nicht stimmen, muss man warten. Wer jünger ist als 90, wird noch genügend gute Gelegenheiten im Leben finden – und wer älter ist, ist ohnehin ein Glückspilz.

 

Eine Meinungsumfrage ersetzt nicht das selbständige Denken.

 

Wer Angst vor Fehlern hat, kann keine Entscheidungen treffen.