Finanznutzen.de

Finanznutzen.de - Optimiere deinen Umgang mit Geld

Finanznutzen maximieren

Finanznutzen.de zeigt einen eigenen Weg auf, mit Geld umzugehen. Während es in Deutschland eher untypisch ist, „etwas mit seinem Geld anzufangen“, geschweige denn darüber zu reden, sehen wir das ein wenig anders.

Unserer Meinung nach kann jeder, der sich nur klug genug anstellt, finanziell frei werden. Als junge Investoren und Unternehmer haben wir bereits einige Erfahrungen im Umgang mit Geld gemacht.

Unser Ziel ist es einerseits Sie mit unseren zahlreichen Informationsseiten davon zu überzeugen, wie wichtig und einfach es bereits in jungen Alter ist, Geld effektiv zu nutzen.

Zudem wollen wir in einem  Blog regelmäßig eigene Erfahrungen teilen. Vielleicht können wir so dem Trend von „Carpe Diem“ und verantwortungslosem Konsum entgegenwirken.

„Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, von Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen.“

Selbst verdientes Geld bedeutet Verantwortung

Was für Kinder neue Spielzeuge bedeuten, sind die neuesten Markensachen für Jugendliche. Immer das Beste zu wollen, ist längst kein untypisches Verhalten mehr. Die entstehenden Kosten sind erst einmal zweitrangig. Erst bei einem Nebenjob lernt man Bezug zu Geld aufzubauen. Während Geschenkwünsche nicht groß genug sein können, fällt Konsum mit selbst verdientem Geld schwerer.

Selbst Geld zu verdienen bedeutet erstmals Verantwortung. Nun kann beobachtet werden, dass Jugendliche auf zwei Weisen handeln: Ein Teil der Erstverdiener gibt einen Großteil seines Geldes zum Vergnügen aus frei nach dem Motto „Carpe Diem“. Der andere Teil, zu dem wir zunächst zählten, hört brav auf Ratschläge von Familie und Freunden wie „Sparen ist immer gut“ und behält einen Großteil des Geldes auf dem Bankkonto.

Glücklicherweise ließen wir es nicht darauf beruhen. Typische Bemerkungen von wie „Früher hat die Kugel Eis nur 20 Pfennig gekostet“ oder „Die Zinsen von früher waren viel besser“ weckten unser Interesse. Mit unzähligen Büchern, Artikeln, Videos und viel Recherche versuchten wir Antworten auf unsere Fragen zu finden.

Stetig erweiterten wir unser Finanzwissen und hinterfragten spätestens bei Verständnis des Zinseszinses sämtliche Ratschläge unserer Umwelt. Weder hoher Konsum, noch reines Sparen führt zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Lediglich aktiv in verschiedene Geldanlagen zu investieren führt dazu, in Zukunft auch mehr Geld zu haben, wie unser anschließendes Zahlenbespiel zeigt.

Warum reines Sparen nicht funktioniert

1. Inflation:

Der offensichtlichste Effekt ist der anhaltende Anstieg des Preisniveaus. Wir messen unseren Wohlstand, an dem, was wir dafür kaufen können. Während ein Kind mit 5 Euro vor 15 Jahren unzählige Kugeln Eis kaufen konnte, gibt es manchen Orten mittlerweile nur noch 2 Kugeln dafür.

Die Idee hinter dem Sparen ist in Zukunft mehr zu haben. Doch genau diesem Grundsatz widerspricht das Eis Beispiel vehement, da wir aktuell auf dem Sparbuch keine Zinsen bekommen. Wer heutzutage also fleißig stumpfes Sparen betreibt, wird in Zukunft paradoxerweise weniger Geld haben.

2. Opportunitätskosten:

Opportunitätskosten, sind Kosten die wir haben, wenn wir nichts mit unserem Geld anfangen. Oftmals wird sich darüber beschwert, dass Reiche immer reicher werden und Arme immer ärmer. Dies ist auf Opportunitätskosten zurückzuführen. Reiche besitzen tendenziell deutlich mehr Vermögensgegenstände, die sich verzinsen.

Weniger wohlhabende Menschen glauben sind eher ablehnend gegenüber Aktien oder anderen Vermögensgegenständen und lagern ihr Geld lieber auf dem Sparbuch , wo die Inflation negativ einwirkt oder schlimmstenfalls in Konsumgegenständen wie teuren Autos, die sogar noch zusätzlich Geld kosten. Das für Geldanlage viel Kapital benötigt wird, bleibt leider eins der größten Irrtümer der unteren Mittelschicht.

Ein Zahlenbeispiel

Folgendes Beispiel vergleicht drei fiktive Personen im Alter von ca. 18 Jahren miteinander. Person A gibt einen Großteil seines Geldes für Konsum aus. Insgesamt werden 800 pro Jahr gespart, die  durch eine angenommene Inflationsrate von 2 % verzinst werden. Die eingezahlten jährlichen Einzahlungen betragen summiert 16.000 Euro sind nach 20 Jahren also nur noch 13.296 Euro wert.

Person B dagegen spart mit 80 % sehr viel und gibt nur wenig für Konsum aus. Insgesamt zahlt Person B also mit 83000 Euro insgesamt deutlich mehr ein, besitzt in 20 Jahren real aber nur 69138 Euro und verliert durch Inflation deshalb etwa sowohl Geld, wie Person A nach 20 Jahren überhaupt geblieben ist. Keine der beiden Alternativen scheint also wirklich wünschenswert zu sein.

Person C dagegen lebt ebenfalls sehr sparsam und investiert sein komplettes Geld, dass er nicht für Konsum benötigt, in diverse Geldanlagen, die sich nach Inflation zu 8 % verzinsen (vereinfacht, Annahme von 0 % Liquidität, sonst ca. 5 % – 10 %). Während er insgesamt genausoviel wie Person B gespart hat, steigt durch den Zinseszins sein Vermögen mit steigender Laufzeit exponentiell im Vergleich zu Person B, sodass Person C etwa 110.000 Euro reine Zinsgewinne verbuchen kann.

Person A mit Vorliebe für Konsum

Inflationsrate: 2 %

jährliches Einkommen: 5000 Euro

Sparquote: 16%

monatliche Konsumausgaben (vereinfacht): 350 Euro

120 Euro für Kleidung / Kosmetik

100 Euro für Freizeit /Party

80 Euro für Essen / Trinken

50 Euro für Handy / Vertrag

Person B mit hoher Sparquote

Inflationsrate: 2 %

jährliches Einkommen: 5000 Euro

Sparquote: 80 %

monatliche Konsumausgaben (vereinfacht): 70 Euro

24 Euro für Kleidung / Kosmetik

20 Euro für Freizeit /Party

16 Euro für Essen / Trinken

10 Euro für Handy / Vertrag

Person C mit Geldanlagen

Inflationsrate: 2 %

jährliches Einkommen: 5000 Euro

Sparquote: 80 %

monatliche Konsumausgaben (vereinfacht): 70 Euro

24 Euro für Kleidung / Kosmetik

20 Euro für Freizeit /Party

16 Euro für Essen / Trinken

10 Euro für Handy / Vertrag

Geld nach 3 Jahren: 2352 Euro

Geld nach 5 Jahren: 3843 Euro

Geld nach 10 Jahren: 7317 Euro

Geld nach 20 Jahren: 13.296 Euro

gesamte Einzahlungen nach 20 Jahren: 16.000 Euro

Geld nach 3 Jahren: 12.232 Euro

Geld nach 5 Jahren: 19.984 Euro

Geld nach 10 Jahren: 38.049 Euro

Geld nach 20 Jahren: 69.138 Euro

gesamte Einzahlungen nach 20 Jahren: 83.200 Euro

Geld nach 3 Jahren: 13.505 Euro

Geld nach 5 Jahren: 24.405 Euro

Geld nach 10 Jahren: 60.264 Euro

Geld nach 20 Jahren: 190.370 Euro

gesamte Einzahlungen nach 20 Jahren: 83.200 Euro

Sparsam sein und bereits in jungen Jahren investieren

Wie das Zahlenbeispiel eindrucksvoll zeigt, macht es bereits einen großen Unterschied, wie man in jungen Jahren mit verhältnismäßig wenig Geld umgeht. Finanznutzen.de empfiehlt deshalb ab dem ersten, selbst verdienten Euro aktiv über Geld nachzudenken. Ziel sollte es sein, das eigene Geld vor der Inflation zu schützen und darüber hinaus Zins- und Zinsesszinsgewinne zu erwirtschaften, die sich später exponentiell auf das eigene Vermögen auswirken.

Finanznutzen.de erklärt

– wie du mit deinem ersten Gehalt mit 16 umgehen kannst

– wie du ein Bewusstsein für Geld entwickelst

– wie du übermäßigen Konsum aufgibst und zu einer hohen Sparquote kommst

– wie du mit 18 Jahren mit dem Investieren anfängst

– wie du weitere Möglichkeiten für passives Einkommen kennenlernst

– wie du früher oder später finanziell unabhängig wirst

Allein nur zu Sparen bringt nichts

Finanzbildung für Einsteiger und Profis

Sich nicht mit Finanzen auszukennen ist nicht die Schuld des Einzelnen. Aus unersichtlichen Gründen ist der richtige private Umgang mit Geld an fast allen Schulen und Universitäten kein Bildungsauftrag.

Diese Seite bietet dir eine Möglichkeit, dir selbst Wissen anzueignen. Wir wollen immer wieder Denkanstöße, wie man mit seinem Geld umgehen kann, geben. Dabei beziehen uns hier auf die drei Kernbereiche Wissen, Sparen und Investment.

 

 

Wissen:

Wie funktioniert die Welt und ihrer gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge?

Sparen:

Wie kann ich meine Sparquote erhöhen?

Geldanlage:

Wo kann ich mein Geld investieren?

Unser Ziel mit Finanznutzen.de

Wir glauben, dass jeder Einzelne, wenn er nur früh genug anfängt, in der Lage ist, früher oder später finanziell unabhängig zu werden. Je nach den eigenen Mitteln, Durchhaltevermögen oder Glück wird dieses Ziel früher oder später erreicht. Und dabei ist dieser rationale Weg nachhaltiger und wahrscheinlicher als ein Sechser im Lotto.

Eine genaue Anleitung zum Reichtum gibt es leider nicht. Rationales Verhalten und ein kluger Umgang mit Geld führen aber wahrscheinlich schneller zum Ziel als ein Sechser im Lotto. Daher haben wir vier Schritte festgelegt, die der Grundstein für dein finanzielles Denken sein sollten.

4 Schritte zu maximalem Finanznutzen

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Entwertung vermeiden

Die Inflation entwertet jährlich dein Geld und mindert deine Kaufkraft. Negativzinsen könnten dein Vermögen zukünftig zusätzlich schrumpfen.

Zinseszins verstehen

Verzinst sich bereits verzinstes Kapital, wächst es schneller. Je stärker du diesen Effekt nutzt, desto mehr Kapital hast du in Zukunft.

Sparquote erhöhen

Ein Großteil deines Konsums bietet dir zukünftig keinen Mehrwert. Schränke deinen Konsum ein und erhöhe deine Sparquote.

Investieren beginnen

Verzinse einen Großteil deines Geldes sowie monatliche Ersparnisse, auf die du verzichten kannst. Zinsgewinne sollen weiter verzinst werden.

Wie setze ich diese Schritte um?

Ein finanzielles Mindset ist nur der erste Schritt zu einem richtigen Umgang mit Geld. Als Nächstes muss diese Denkweise auch umgesetzt werden. Um langfristig ein Vermögen aufzubauen, musst du neben deinem eigentlichen Gehalt lernen, wo du Geld sparen kannst, wie du nebenbei Geld passiv verdienst und wie du ein Großteil deines Vermögens gewinnbringend investieren kannst.

Geld Sparen

Um später einmal mehr Geld zu haben, muss man in der Lage sein, etwas zurücklegen zu können. Auch wenn man nicht gerade viel verdient, Geld sparen kann man meistens. Ob das nun bei einem Verzicht auf Junkfood oder dem Wechsel von Coca-Cola auf eine günstigere Marke ist, die Möglichkeiten sind endlos. Zentral ist hier die Betrachtung der Sparquote.

Also das Verhältnis des Geldes vom Gehalt, was dir nach allen monatlichen Ausgaben noch zur freien Verfügung steht. Je höher die Sparquote, desto besser gehst du mit deinem Geld um. Oftmals kannst du bei deinem Handyvertrag sparen oder dir eventuelle Streaming Abos teilen. Eine detaillierte Anleitung zum Sparen findest du auf unserer Seite zum „Geld sparen“.

Geld passiv verdienen

Insbesondere in jungen Jahren verdient man noch kein Topgehalt. Im Gegenteil, als Azubi oder Studierender ist das Geld knapp. Daher bleibt oft nicht viel zum Investieren. Das ist schade, aber die vergleichsweise große Menge an Zeit, die einem in diesem Alter zur Verfügung steht, kann Abhilfe schaffen. Ist man durch einen Minijob oder Werksstudentenberuf bereits an der Verdienstgrenze, kann zusätzliches Einkommen unterstützen.

Dabei gibt es zwei Arten von Geldverdienst: aktiv oder passiv Geld verdienen. Obwohl nebenbei aktiv Geld verdienen meist einfacher ist, empfehlen wir zu Aufbau von passiven Einkommen. Die Zeit, über die du heute für dein Nebeneinkommen verfügst, hast du in einem Jahr eventuell nicht mehr. Bist du krank oder verhindert, kommt kein neues Geld rein.

Passives Einkommen ist dagegen nicht an Zeit gekoppelt. Zudem kannst du hier meist mehrere Jahre für wenige Monate Arbeit profitieren. Zusätzlich kannst du dich dann neuen Herausforderungen stellen und mehr Arten von passivem Einkommen aufbauen.

Geld investieren

Eine gute Sparquote und passives Einkommen in jungen Jahren sind ein guter Grundstein, finanzielle Unabhängigkeit wirst du so leider nur mühsam erreichen. Deshalb solltest du zwangsläufig die Kraft des Zinseszins nutzen. Bei einem beispielhaften Zinssatz von 10% pro Jahr verdoppelt sich so dein Geld alle 7 Jahre. Schwerpunkt unserer Seite sind unsere eigenen Erfahrungen, deshalb sind Einzelaktien ein Schwerpunkt.

Wir erklären dir Schritt für Schritt wie die Börse funktioniert, welche Chancen und Risiken sie bietet und was du benötigst, um eine gute Figur zu machen. Alternativ zeigen wir dir den etwas einfacheren Weg über ETFs zu deinen ersten Zinseinnahmen auf. Auch Person to Person Kredite (P2P) werden aufgrund von guten eigenen Erfahrungen eine wichtige Rolle spielen.

Die Sparte Kryptowährungen rund um Bitcoin, Ethereum und Ripple sollte in unserer heutigen Zeit natürlich auch nicht vernachlässigt werden. Während diese vier Geldanlagen auch wöchentlich im Blog besprochen werden, stellen wir auch weitere interessante Geldanlagen wie beispielsweise Robo Adviser vor.

 

Der Zinseszinseffekt

Das exponentielle Wachstum verstehen

Der Zinseszins bezeichnet Zinsen, die auf bereits verzinstes Kapital anfallen, sodass es sich nicht um lineares, sondern um exponentielles Wachstum handelt. Wer also heute auf Konsum verzichten kann, hat durch Zinsen in Zukunft viel mehr Mittel dafür.

Zunächst kommt es also zu geringen Zuwächsen in Form geringer Zinsen. Werden diese reinvestiert, fallen nächstes Jahr Zinsen in derselben Höhe plus Zinsen auf die reinvestierten Zinsen an.

Anschließend fallen auch auf diese Zinsen wieder Zinsen an, sodass es sich um ein ständig verstärkenden Effekt handelt. Wer also früh genug selbst mit wenig Geld anfängt, hat gute Chancen in Zukunft reich zu werden.

„Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder. Wer ihn versteht, verdient daran, alle anderen bezahlen ihn.“

Albert Einstein

Wann der Zinseszins nicht funktioniert

– bei nur sehr geringen Zinsen

– bei Abschöpfen der Zinsen

– bei sehr geringer Sparquote

Grundsätze für den Zinseszins

– Umso früher, desto besser.

– Umso mehr, desto besser.

– Umso länger,  desto besser.